Keinesfalls ist es ausreichend, irgendein Multivitaminpräparat einzunehmen! |
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Qualitative Unterernährung liegt dann vor, wenn Menschen zwar kalorisch ausreichend versorgt sind, sie aber einen Mangel an Vitalstoffen (essentiellen Nährmitteln) aufweisen. Derartige Zustände sind nicht selten und führen in Abhängigkeit von Art und Ausprägung des Mangels häufig zu schweren Schäden der Gesundheit und/oder erheblicher Beeinträchtigung des subjektiven Befindens.
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Chemie: 1954
Frieden: 1963 (für 1962)
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Es ist das Verdienst des einzigen Menschen, der bisher zweimal einen ungeteilten(!) Nobelpreis erhalten hat, daß diese Zusammenhänge bis heute Gegenstand sehr intensiver Forschungen sind. Die Rede ist von Prof. Dr. Linus Pauling, dem Begründer der Orthomolekularen Medizin. Er hat sie in einprägsamer Weise definiert als “ ...die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind.”
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Heute liegen umfangreiche Erkenntnisse über die sog. Vitalstoffe vor: unter Einsatz der modernsten Forschungsmethoden werden jene Mechanismen aufgeklärt, die Vitamine und andere Mikronährstoffe wie Mineralien und Spurenelemente bei der Entstehung und Behandlung von Krankheiten spielen.
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Orthomolekulare Medizin (griech.: "orthos" = richtig, "molekular" = die Moleküle betreffend) beschäftigt sich demnach mit den Einflüssen der Vitalstoffe auf den menschlichen Organismus. Hierbei ist in jedem Fall eine sorfältige Untersuchung des Patienten mit seiner Vorgeschichte und insbesondere auch seinen Ernährungsgewohnheiten und körperlichen Aktivitäten notwendig. Dabei festgestellte Abweichungen von der Norm oder bereits vorhandene Erkrankungen verlangen eine sehr individuelle Beratung jedes einzelnen Patienten.
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